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AlkoholTests & ChecksRund um das Thema Sucht(Stand: 18. Juni 2007) AllgemeinesAlkohole sind Kohlenwasserstoffe, bei denen jeweils ein Wasserstoff (H) durch eine OH-Gruppe ersetzt worden ist. Es gibt eine ganze Reihe von Alkoholen wie zum Beispiel Methanol (CH 3 OH), Propanol (C 3 H 7 OH) und Butanol (C 4 H 9OH). Der vom Menschen konsumierte Alkohol ist das Ethanol (Äthylalkohol), eine farblose, brennende und brennend schmeckende Flüssigkeit mit der chemischenSummenformel C 2 H 5OH. Ethanol entsteht durch die alkoholische Gärung von zuckerreichem (Mono-Di- und Polysacchariden) Getreide, Obst oder auch Kartoffeln und ähnlichem mit Hilfe bestimmter Hefepilze. Alkohol wird vor allem als Bier (50 g Ethanol/l), Wein (120 g Ethanol/l) oder Schnaps (400 bis 600 g Ethanol/l) getrunken. Alkohol wird als Lösungsmittel verwendet oder kommt in Chemikalien, aber auch Arzneimittel und Parfümen zum Einsatz. Durch seine desinfizierende Wirkung wird er häufig bei der Behandlung von Wunden angewendet. Zudem hat Alkohol eine konservierende Wirkung. Alkohol ist in Deutschland das am häufigsten verwendete Suchtmittel und ist häufig Ursache von Todesfällen. Mehr als 50 Prozent aller Autounfälle in Deutschland sind durch Alkohol mit verursacht. Bei 30 Prozent aller Selbstmorde standen die Betroffenen unter Alkoholeinfluss. Alkohol gilt als der wichtigste fruchtschädigende Faktor für Embryonen in der Schwangerschaft. Jährlich werden ungefähr 2000 Kinder mit Missbildungen geboren, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstanden sind. Das sind pro Jahr so viele Missbildungsfälle wie sie durch Contergan Anfang der 1960er Jahre bewirkt wurden. In der Natur kommt es auch ohne Zutun des Menschen dazu, dass zucker- und stärkehaltige Früchte und Samen vergären. Dies wird von Hefepilzen bewerkstelligt, die aus dem enzymatischen Abbau von Zucker- und Stärkemolekülen Energie gewinnen und als Nebenprodukt Ethanol (Alkohol) bilden. Viele Tiere, aber auch der Mensch, verfügen über ein Gen für ein Enzym, das Alkohol abbaut: die Alkoholdehydrogenase (ADH). Weiterlesen: Alkohol: Historisches Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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