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Stand: 1. Juli 2008Autor: Onmeda-Redaktion
Rauchen ist extrem gesundheitsschädlich. Alleine 2005 starben in Deutschland 42.217 Menschen an Krebs sowie Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, die auf das Rauchen zurückgeführt werden konnten. Zudem sind mit rund 3.300 Todesfällen pro Jahr auch viele Passivraucher vom Tabakrauch betroffen. Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Durchblutungsstörungen, Blutgerinnsel (Thrombosen), Herzinfarkte, Schlaganfälle, "Raucherbeine" und Potenzstörungen sind nur einige Folgen des Rauchens.
Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor von Krebs. Lungenkrebs ist mit 40.641 jährlichen Todesfällen in Deutschland die vierhäufigste Todesursache. Die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, nimmt mit der täglich gerauchten Zigarettenmenge, der Inhalationstiefe, dem Teergehalt der Zigarettensorte und den Raucherjahren zu. Neben Lungenkrebs führt Tabakkonsum auch zu bösartigen Tumoren der so genannten Rauchstraße (Mundhöhle, Kehlkopf, Luftröhre und Speiseröhre bis zum Magen). Darüber hinaus spielt Rauchen eine Rolle bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs sowie Leukämie. Insbesondere für Frauen ist Rauchen ein Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs. Bei werdenden Müttern, die rauchen, erhöht sich das Risiko für Fehl- und Frühgeburten. Trotzdem raucht in Deutschland jede dritte Schwangere, in den USA sogar jede zweite.
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