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Stand: 1. Juli 2008Autor: Onmeda-Redaktion
Die Chancen, vom Rauchen loszukommen, können erhöht werden, wenn die Zigaretten in den ersten Wochen und Monaten durch Nikotinersatzstoffe ausgetauscht werden. Nikotin in Form von Pflastern, Kaugummis oder Nasenspray ist sicher und wirksam, wenn die Präparate korrekt angewendet werden. Voraussetzung ist dabei, dass keine schweren körperlichen Erkrankungen, wie zum Beispiel ein kürzlicher Herzinfarkt oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), bestehen.
Für Raucher, die weniger als 20 Zigaretten pro Tag geraucht haben, empfiehlt sich das Nikotinkaugummi. Über Wochen wird dabei statt des Rauchens einer Zigarette ein Kaugummi gekaut und so körperliche Entzugserscheinungen vermieden. Langsam wird die Menge der täglich verbrauchten Kaugummis reduziert und so die Nikotin-Abhängigkeit "ausgeschlichen". Nikotinkaugummis gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Gelegentlich können nikotinbedingte Magenprobleme auftreten.
Kaugummis und Sprays werden anstelle einer Zigarette benutzt – daher muss auch die Gewohnheit überwunden werden, sich zum Beispiel in stressigen Zeiten einen Nikotinschub zu verabreichen. Raucher, die extrem viele Zigaretten am Tag geraucht haben, profitieren eher von einem Nikotinpflaster als Ersatzstoff. Das Pflaster gibt kontinuierlich Nikotin an den Körper ab, das dadurch gleichmäßig aufgenommen werden kann.
Nikotinersatzstoffe sind auf den ersten Blick relativ teuer. Rechnet man aber dagegen, was durch das Nichtrauchen dauerhaft eingespart wird, sind die Ausgaben langfristig nicht nur aus gesundheitlicher, sondern auch aus finanzieller Sicht lohnenswert.
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