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Stand: 20. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Nikotinsucht (Nikotinabhängigkeit) ist weit verreitet: Fast 20 Millionen Deutsche rauchen, die Mehrheit von ihnen ist abhängig. Dabei ist die Häufigkeit des Tabakkonsums in der männlichen Bevölkerung größer als in der weiblichen: 34 Prozent aller Männer und 26 Prozent aller Frauen rauchen gelegentlich bis regelmäßig. Die meisten Raucher finden sich bei den jungen Erwachsenen in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen, dicht gefolgt von den 30- bis 44-Jährigen. Deutlich zurück gehen die Zahlen allerdings erst im höheren Lebensalter (ab 65).
Nikotinsucht beziehungsweise Zigarettensucht hat schwerwiegende gesundheitliche Folgen, was sich in der Häufigkeit der Todesfälle durch Rauchen widerspiegelt: Jedes Jahr sterben in Deutschland 110.000 bis 140.000 Menschen an durch Tabakkonsum verursachten Krankheiten. Schätzungsweise 25 bis 30 Prozent aller Todesfälle durch Krebs sind die Folge von Zigarettenkonsum. Je nach Rauchverhalten haben Raucher ein bis zu viermal höheres Krebsrisiko als Nichtraucher.
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