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Forenexperte: Dr. Norbert Scheufele
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Kondom (Präservativ)Stand: 12. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesKondome (fachsprachlich Präservativ, umgangssprachlich aber auch Präser, Pariser, Gummi oder Verhüterli genannt) schützen sowohl vor ungewollter Schwangerschaft als auch vor Geschlechtskrankheiten. Das Kondom bietet als einziges Verhütungsmittel diese doppelte Sicherheit. Kondome sind darum ein Muss bei häufig wechselnden Sexualpartnern, unklarem Gesundheitszustand oder wenn einer der Partner eine sexuell übertragbare Krankheit hat. Kondome schützen unter anderem vor folgenden sexuell übertragbaren Erkrankungen:
Kondome sind einfach zu handhaben, wenn man den Dreh erst einmal raus hat. Viele Paare binden das Überstreifen des Kondoms spielerisch in den Geschlechtsverkehr mit ein, sodass keine peinliche oder lusttötende Pause entsteht. Kondome haben außerdem keine Nebenwirkungen (in seltenen Fällen kann aber eine Latexallergie vorliegen) und bieten eine relativ große Sicherheit, wenn man sie richtig verwendet (Pearl-Index 0,2-4). Diese Faktoren sowie die Tatsache, dass Kondome auch vor Geschlechtskrankheiten schützen, haben dazu geführt, dass das Kondom mittlerweile das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel ist. Kondome bekommt man rezeptfrei in Apotheken, Drogerien und einigen Supermärkten. Kondom ist nicht gleich Kondom: Es gibt sie in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben, mit Geschmack, leuchtend im Dunkeln und mit unterschiedlicher Oberfläche (z.B. Noppen). Es ist sinnvoll, Kondome im Geschäft oder der Apotheke zu kaufen, da Sie diese, anders als bei Kondomen aus dem Automaten, vorher auf das Haltbarkeitsdatum und die Lagerung hin überprüfen können. Das sollten Sie auch zuhause tun, bevor Sie ein Kondom verwenden: Überprüfen Sie immer noch einmal das Haltbarkeitsdatum, damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt!
Achtung: Das Kondom darf nicht in Kontakt zu spitzen Gegenständen oder scharfen Fingernägeln kommen, damit es nicht reißt. Der Schutz vor einer Schwangerschaft oder Geschlechtskrankheiten ist nicht mehr gewährleistet, wenn:
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