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Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit (Sterilität) hängt die geeignete Therapie von vielen Dingen ab:
Einige Paare entscheiden sich bei einer bestehenden Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit letztlich gegen Nachwuchs, wodurch eine Therapie meist überflüssig ist, andere entschließen sich für die Adoption eines nicht leiblichen Kindes. Wiederum andere suchen Beratungsstellen und Einrichtungen auf, zum Beispiel eine Kinderwunschsprechstunde.
Sind keine körperlichen Gründe für die Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit feststellbar, ist die ungewollte Kinderlosigkeit womöglich seelisch bedingt. In dem Fall können zur Therapie der Sterilität Gespräche mit dem Partner, mit Familienangehörigen und anderen Betroffenen (in Selbsthilfegruppen, Internet-Foren usw.) sowie Entspannungsmethoden, eine psychologische Beratung oder Behandlung sowie gegebenenfalls auch Verfahren wie die Akupunktur hilfreich sein.
Liegen der Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit hormonelle Störungen zugrunde, kommen Hormonbehandlungen infrage. Wenn verklebte Eileiter der Frau oder verklebte Samenleiter des Mannes für die Sterilität verantwortlich sind, kann zur Therapie auch eine Operation erfolgen, um diese Ursachen zu beheben.
Außerdem kommt bei Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit zur Therapie eine künstliche Befruchtung in Betracht. Unter künstlicher Befruchtung versteht man im Volksmund alle Verfahren, bei denen ein Kind nicht natürlich – also nicht durch Geschlechtsverkehr – entsteht.
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