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Stand: 22. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Kaum jemand, der sie schon erlebt hat, wird sie je vergessen: die erste Liebe. Oder war es Verliebtheit? Was Liebe genau ist, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Wie unterscheiden sich Liebe und Verliebtheit? Entsteht Liebe einfach nur durch biochemische Prozesse? Fest steht: So kompliziert eine Liebesbeziehung oft ist, so komplex sind auch die Ebenen, auf denen man den Begriff Liebe betrachten kann.
Liebe ist ein Gefühl, das alle bewegt: Im Radio wird schmachtend über sie gesungen, etliche Bücher haben sie zum Thema und Millionen schauen ergriffen im Fernsehen zu, wenn eine Liebesschnulze läuft.
Liebe bringt man mit einer starken emotionalen Zuneigung zu einer anderen Person in Verbindung – meist ist die menschlich-geschlechtliche Liebe gemeint. Vertrauen, Beständigkeit und Bindung sind Begriffe, die häufig mit Liebe assoziiert werden.
Die Liebe in einer Beziehung zwischen zwei Menschen hat meist auch eine sexuelle Komponente. Partnerschaftliche Liebe ist aber mehr als nur Sex: Neben dem leidenschaftlichen Aspekt gehören auch das Gefühl der Intimität und der Bindung dazu. Wer liebt, baut Vertrauen auf und gibt gleichzeitig viel von seinem Inneren preis. Liebe nach dieser Definition macht also auch ein Stück weit verletzlich.
Die berühmten Schmetterlinge im Bauch, die zu Beginn einer Partnerschaft aufkommen, sind zumeist als "Verliebtheit" bekannt – manche Menschen sprechen jedoch auch dann schon von Liebe. Im Stadium des Kennenlernens fühlt man sich für Wochen auf Wolke sieben – und sieht das Gegenüber durch die berühmt-berüchtigte rosarote Brille.
Was genau Liebe ist, worin der Unterschied zur Verliebtheit besteht und inwiefern Sex und partnerschaftliche Liebe zusammengehören, lässt sich nicht pauschal beantworten: Je nach Persönlichkeit und Erfahrungen gehen die Definitionen darüber weit auseinander. Während einige Menschen beispielsweise meinen, dass Sex ohne Liebe nicht möglich ist, können andere Sex und Liebe klar voneinander trennen.
Mutterliebe oder Nächstenliebe ist ebenfalls eine Form der Liebe. Und auch die intensive Bindung zu einer Sache – etwa einem Hobby – oder einem Ideal kann man als Liebe bezeichnen.
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