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Stand: 15. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Ein Dildo ist ein Sexspielzeug, das der Form eines erigierten Penis nachempfunden ist. Ein Vibrator ähnelt in der Regel ebenfalls einem Penis, besitzt jedoch im Unterschied zum Dildo eine integrierte Vorrichtung, die ihn vibrieren lässt.
Sowohl Dildo als auch Vibrator dienen der sexuellen Stimulation im Rahmen der Selbstbefriedigung oder auch im Liebesspiel mit dem Partner oder der Partnerin. Meist werden die Sexspielzeuge vaginal oder anal eingeführt. Sowohl Dildo als auch Vibrator gibt es in vielen Farben, Formen und Größen und auch aus verschiedenen Materialien.
Der Begriff Dildo ist dabei noch vergleichsweise jung: Erst seit dem 16. Jahrhundert erlangte das penisähnliche Objekt unter dem Namen Dildo Verbreitung. Der Name leitet sich möglicherweise vom italienischen Begriff diletto ab, was so viel wie Genuss oder Vergnügen bedeutet.
Dildos gab es jedoch bereits viele Jahrhunderte früher. Man schuf sie aus Materialien wie Wachs, Metall, Marmor, Holz, Glas oder Leder. Heutzutage bestehen Dildos meist aus Kunststoffen (häufig PVC), Silikon, Latex oder Acrylglas. Aber auch andere Materialen werden verwendet. Neben dem klassischen penisähnlichen Aussehen eines Dildos gibt es Dildos zudem in vielen weiteren Formen – sie ähneln zum Beispiel einem Delphin oder sind ganz glatt. In manche Dildos kann man Flüssigkeit einfüllen, um einen Samenerguss (Ejakulation) nachstellen zu können.
Beim Dildo existieren viele Variationen, die einen ganz unterschiedlichen Gebrauch zulassen – ganz nach den individuellen Vorlieben. So gibt es zum Beispiel Doppeldildos, die eine anale und vaginale Stimulation gleichzeitig zulassen. Andere Dildos besitzen Befestigungsgurte und ermöglichen zum Beispiel einer Frau, ihre Partnerin damit zu befriedigen.
Den Vibrator gibt es entweder netzbetrieben oder mit Batterien. Vor allem Frauen kommt die Vibration zugute, da hiermit eine sehr intensive Stimulation der Klitoris erreicht werden kann, wie sie beim Sex oder durch Selbstbefriedigung ohne Hilfsmittel kaum möglich ist. Mithilfe eines Vibrators erreichen die meisten Frauen deshalb in kurzer Zeit problemlos einen Orgasmus. Viele penisähnliche Vibratoren besitzen extra für die klitorale Stimulation einen kleinen Aufsatz, der ebenfalls vibriert und durch den es der Frau möglich ist, den Vibrator vaginal einzuführen und gleichzeitig klitoral stimuliert zu werden. Aber auch Männer verwenden Vibratoren zur sexuellen Stimulation.
Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Vibrator-Spielarten – wie etwa einen Vibrator, der nur auf die Klitoris aufgelegt wird oder Vibratoren in Schmetterlingsform, die mit elastischen Bändern befestigt und auch unter Kleidung getragen werden können. Häufig verwendete Materialien für einen Vibrator sind Kunststoff, Silikon oder auch Latex.
Dildos und Vibratoren aus Kunststoff bestehen häufig aus PVC und enthalten Weichmacher, sogenannte Phthalate. Bei Kontakt mit den Schleimhäuten können sich diese Substanzen aus dem Kunststoff herauslösen und in den Körper übergehen. Phthalate gelten als potenziell gesundheitsschädlich und ein längerer Kontakt soll unter anderem zu Nierenschäden, aber auch zu anderen Organschäden führen können. Eine Studie zur Gefahr durch Phthalate in Sexspielzeug kommt zu dem Schluss, dass beim Gebrauch von Phthalat-haltigen Dildos, Vibratoren und Co. tatsächlich nicht unerhebliche Mengen des Weichmachers freigesetzt werden. Experten empfehlen deshalb, Sexspielzeug aus dem Kunststoff PVC nicht länger als zehn Stunden pro Woche zu verwenden, da ansonsten eine Gesundheitsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann. Alternativ kann auf Dildos und Vibratoren aus anderen Materialen wie Silikon oder Latex zurückgegriffen werden.

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