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Forenexpertin: Dr. Frauke Höllering
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PubertätStand: 15. April 2010Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesDie Gefühle spielen verrückt, der Körper beginnt, sich zu verändern und plötzlich ist es peinlich, mit den Eltern gesehen zu werden. Jeder Teenager findet sich irgendwann in dieser Phase wieder: Die Pubertät hält Einzug – und mit ihr viele körperliche, soziale und psychische Veränderungen. Irgendwann ist es soweit: Aus Kindern werden Erwachsene. Diese körperliche und seelische Entwicklungsphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter dauert über mehrere Jahre an und wird als Pubertät bezeichnet. Bei Mädchen tritt die Pubertät etwa zwischen dem 9. und 13. Lebensjahr ein, bei Jungen zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr. Der Begriff Pubertät stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Geschlechtsreife (pubertas = Geschlechtsreife). In dieser Zeit bildet sich bei jungen Menschen die Fortpflanzungsfähigkeit aus. Die Pubertät beginnt damit, dass sich die sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln, also Geschlechtsmerkmale, die nicht von Geburt an vorhanden sind. Durch die vermehrte Produktion von Geschlechtshormonen wächst bei Mädchen in der Pubertät die Brust, bei Jungen wird der Penis größer und bei beiden Geschlechtern sprießen die ersten Schamhaare um die äußeren Geschlechtsorgane. Bei der Frau sind das Schamhügel, große und kleine Schamlippen und Kitzler (Klitoris). Beim Mann gehören Penis und Hodensack zu den äußeren Geschlechtsorganen. Aber auch die inneren Geschlechtsorgane wie die Gebärmutter bei Mädchen und die Prostata bei Jungen verändern sich. Jungen erleben in der Pubertät ihren ersten Samenerguss und bei Mädchen setzt die erste Monatsblutung (Menstruation) ein. In der Pubertät nimmt auch der Körper andere Formen an. Durch Wachstumsschübe wirkt er oft ungelenk und unproportional. Darüber hinaus kann durch die vermehrte Hormonausschüttung die Hautfettproduktion aus dem Gleichgewicht geraten – Pickel oder schnell fettende Haare machen jungen Menschen oft das Leben schwer. Die körperlichen Veränderungen sind für die Jugendlichen fremd und können zu Verunsicherungen führen. Auch Stimmungsschwankungen stehen in dieser Phase des Erwachsenwerdens häufig an der Tagesordnung. Die Pubertät umfasst nicht nur körperliche Veränderungen. Auch sozial und emotional entwickeln sich Jungen und Mädchen zu Erwachsenen. Sie lösen sich zunehmend von der Familie und orientieren sich stärker an Gleichaltrigen. Unter den Gleichaltrigen nehmen sie soziale Rollen ein und versuchen sich zu behaupten. Bei Jungen erfolgt dies oft über Machtkämpfe und Mutproben, bei Mädchen spielen Mode und Kosmetik eine große Rolle. Gleichzeitig erwacht ihr sexuelles Interesse – sie machen erste Erfahrungen mit Selbstbefriedigung (Masturbation) und Sexualkontakten bis hin zum ersten Geschlechtsverkehr. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaPubertät
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