Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)

Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox): Verlauf

Stand: 18. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox) kann angeboren sein, also schon bei beginnender Sexualität bestehen, oder erst im Verlauf der sexuellen Aktivität entstehen. Der angeborenen Form können körperliche Störungen zugrunde liegen, die erworbene Form beruht eher auf psychischen Ursachen. Letztere tritt oft zeitgleich mit einer erektilen Impotenz auf oder entsteht infolge eines verminderten sexuellen Verlangens (sog. Appetenzminderung).

Vielen Männern gelingt es, den vorzeitigen Samenerguss in den Griff zu bekommen. Oft hilft häufiges Masturbieren, um die Erregbarkeit für sexuelle Reize zu reduzieren oder ein offenes Gespräch mit der Partnerin. Auch wenn der Mann selbst es so empfindet, dass er zu früh zum Orgasmus kommt, kann es durchaus vorkommen, dass seine Partnerin dies nicht als störend empfindet.

Weiterlesen: Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox): Vorbeugen

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