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Stand: 29. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Herpes genitalis (Genitalherpes) ist eine Virusinfektion und gehört zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten.
Es gibt mehrere Erkrankungen, die den Begriff Herpes als Teil ihrer Bezeichnung führen (neben Herpes genitalis z.B. Herpes Zoster, also Gürtelrose). Für ihre Entstehung sind verschiedene Herpesviren verantwortlich. Ein Vertreter dieser Herpesviren ist das Herpes-simplex-Virus (HSV), auch humanes Herpesvirus (HHV) genannt.
Nur Infektionen mit Herpes-simplex-Viren – wie den Herpes genitalis – bezeichnet man umgangssprachlich häufig kurz als Herpes. Vom Herpes-simplex-Virus gibt es acht Typen. Die Herpes-simplex-Viren vom Typ 1 und Typ 2 (HSV-1 und HSV-2) können folgende Herpesformen verursachen:
Der Herpes genitalis (Genitalherpes) zählt zu den mit größter Häufigkeit auftretenden sexuell übertragbaren Krankheiten. Etwa 10 bis 30 Prozent der Weltbevölkerung sind mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 2 (HSV-2) infiziert.
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