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Stand: 21. September 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Solange der Prostatakrebs (Prostatakarzinom) noch klein ist, verursacht er meist keine Symptome – gibt also keine Warnsignale ab. Daher kann das Prostatakarzinom zu Beginn nur im Rahmen von Früherkennungs-Untersuchungen entdeckt werden. Ist der Krebs beim Abtasten der Prostata vom Mastdarm aus als Tumor fühlbar, so ist er meist schon fortgeschritten. Selbst in dieser Zeit bestehen in der Regel noch keine Symptome. Sind aber bereits Absiedelungen (Metastasen) – zum Beispiel in den Knochen – vorhanden, haben Betroffene meist Schmerzen.
Die Prostatakrebs-Symptome treten erst relativ spät auf und sind oft wenig charakteristisch. Mögliche Anzeichen für ein Prostatakarzinom können sein:
Diese Beschwerden können auch bei anderen Erkrankungen wie einer gutartigen Prostatavergrößerung auftreten und sind keine eindeutigen Prostatakrebs-Symptome. Nur etwa jeder zehnte Mann mit diesen Beschwerden hat tatsächlich ein Prostatakarzinom.
Sind bereits Tochtergeschwulste (Metastasen) in den Knochen vorhanden, können bei Prostatakrebs auch Symptome wie starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, der Hüfte oder den Beinen auftreten.
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