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Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Seit 1994 kommt in Deutschland bei Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit (Sterilität) zur Therapie die sogenannte Intra-Cytoplastische-Spermien-Injektion, kurz ICSI oder auch Mikroinsemination genannt, zum Einsatz. Dabei entnimmt der Arzt der Frau Eizellen durch die Scheide. Dann spritzt er jede einzelne Samenzelle mithilfe einer Mikropipette direkt ins Zytoplasma der Eizelle der Frau und pflanzt die so befruchteten Zellen nach zwei Tagen in die Gebärmutter ein.
Eine Intra-Cytoplastische-Spermien-Injektion (ICSI) erfolgt zur Behandlung von Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit meist dann, wenn die Samenzellen des Mannes in ihrer Menge oder Beweglichkeit eingeschränkt sind. Die ICSI führt in etwa 40 Prozent der Fälle zum Erfolg.
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