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Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit (Sterilität) ist zur Therapie eine neue Methode verfügbar, die das Verfahren der IVF ergänzt: die sogenannte In-Vitro-Maturation (IVM). Bei dieser Technik entnimmt der Arzt unreife Eizellen aus den zuvor nur wenig oder gar nicht mit Hormonen angeregten Eierstöcken der Frau. Stattdessen gibt man den Eizellen erst im Reagenzglas die natürlichen Hormone FSH und HCG zu, wodurch die Eizellen ein bis zwei Tage lang reifen. Erst dann erfolgt ihre Befruchtung mit den männlichen Samenzellen. Nach weiteren zwei Tagen setzt der Arzt die befruchteten Eizellen in die Gebärmutter ein.
Dass bei der In-Vitro-Maturation (IVM) zur Therapie einer Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit vor Entnahme der Eizellen keine hochdosierte Hormonbehandlung erfolgt, bedeutet vor allem für die Frauen einen großen Vorteil, die polycystische Ovarien haben oder aufgrund einer Krebserkrankung eine Chemotherapie benötigen.
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