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Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit (Sterilität) kommt zur Therapie häufig die sogenannte In-Vitro-Fertilisation (IVF) erfolgreich zum Einsatz. In-Vitro-Fertilisation heißt übersetzt in etwa Befruchtung im Glas: In Deutschland verschmolz man im Jahr 1981 erstmals in einer Petri-Schale Eizelle und Samenzelle miteinander und setzte die befruchtete Eizelle der Frau anschließend ein. Mittlerweile ist fast jedes 80. in Deutschland geborene Kind durch diese Form der künstlichen Befruchtung entstanden.
Bei der In-Vitro-Fertilisation (IVF) entnimmt der Arzt der Frau unter Ultraschallkontrolle durch die Scheide einige Eizellen, um sie außerhalb ihres Körpers mit dem Samen des Mannes befruchten zu lassen. Die Befruchtung vollzieht die Samenzelle sozusagen selber, das heißt sie gelangt nicht über eine Spritze in die Eizelle. Zwei Tage nach der Befruchtung pflanzt der Arzt das befruchtete Ei in die Gebärmutter der Frau ein.
Die In-Vitro-Fertilisation (IVF) kommt hauptsächlich dann zur Behandlung einer Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit zum Einsatz, wenn die Eileiter (Tuben) der Frau nicht ausreichend durchgängig sind. Die Erfolgsquote dieses Verfahrens liegt bei bis zu 40 Prozent.
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