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Unfruchtbarkeit und Zeugungsunfähigkeit (Sterilität)

Homologe Insemination

Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Trotz bestehender Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit (Sterilität) kann man oft mithilfe einer bestimmten Therapie eine Schwangerschaft herbeiführen: durch die sogenannte homologe Insemination. Der Begriff Insemination bedeutet soviel wie "Einsetzen von Samenzellen". Bei der homologen Insemination bringt der Arzt den Samen des Mannes künstlich in den Körper der Frau ein. Das bedeutet: Ein durch homologe Insemination gezeugtes Kind ist das leibliche Kind beider Partner. Ein Erfolg dieser Behandlung ist in etwa 5 bis 10 Prozent der Fälle zu erzielen. Dabei sind verschieden Vorgehensweisen möglich:

  • Intracervicale Insemination (ICI): Der Arzt spritzt den Samen in den Gebärmutterhals.
  • Intrauterine Insemination (IUI): Der Arzt setzt die zuvor im Labor aufbereiteten Samenzellen direkt in die Gebärmutter ein.
  • Intratubale Insemination (ITI): Der Arzt setzt die zuvor im Labor aufbereiteten Samenzellen direkt in die Eileiter ein.

Die künstliche Befruchtung durch homologe Insemination ist zur Therapie einer Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit vor allem dann angebracht, wenn der Samen des Mannes für eine normale Befruchtung nicht in genügender Anzahl vorhanden ist und/oder nicht beweglich genug ist. Der Vorteil der künstlichen Samenübertragung bei Sterilität besteht darin, dass mehr Samenzellen schneller an die Eizelle gelangen als beim Geschlechtsverkehr.

Weiterlesen: Unfruchtbarkeit: Therapie – Heterogene Insemination

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