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Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Wenn bei Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit (Sterilität) die die Zeugungskraft des Mannes zur künstlichen Befruchtung nicht ausreicht, bietet sich zur Therapie die sogenannte heterologe Insemination an, um dennoch eine Schwangerschaft herbeizuführen. Dabei bringt der Arzt den Samen eines zeugungsfähigen Mannes künstlich, also ohne Geschlechtsverkehr, in den Gebärmutterhals, die Gebärmutter oder die Eileiter der Frau ein. Das so gezeugte Kind ist nicht das leibliche Kind des Mannes, sondern nur der Mutter. Die Erfolgsquote der heterologen Insemination liegt bei etwa 20 Prozent.
Um trotz Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit (Sterilität) einen Kinderwunsch zu erfüllen, kommt als weitere mögliche Therapie der Gamete Intrafallopian Transfer (GIFT) infrage. Hierbei gewinnt man durch eine Punktion Eizellen aus dem Eierstock der Frau. Zusammen mit den Samenzellen des Mannes spült der Arzt sie anschließend in den Eileiter, entweder durch die Bauchdecke oder mithilfe eines dünnen Katheters durch den Muttermund. Die Samenzellen können dann die Eizellen im Körper der Frau befruchten. Vor einer GIFT-Behandlung ist es notwendig, die Eizellreifung durch eine hormonelle Behandlung anzuregen. Voraussetzung für die Durchführbarkeit einer künstlichen Befruchtung durch GIFT ist, dass mindestens einer der Eileiter frei durchgängig ist.
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