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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Kinderwunsch
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Stand: 5. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Eine Weiterentwicklung der Ovulationstests ist der Fertilitätsmonitor, der nicht nur den Eisprung bestimmt, sondern jene Tage anzeigt, an denen die Chance einer Befruchtung besteht. Denn da Spermien in den weiblichen Geschlechtsorganen bis zu vier Tagen lebensfähig sind, können diese schon einige Tage vor dem Eisprung "in Wartestellung" gebracht werden.
Der Fertilitätsmonitor signalisiert Ihnen, wann Sie Teststäbchen in den Urin halten sollen. Anschließend legen Sie diese in den Minicomputer ein. Der Fertilitätsmonitor erkennt nicht nur die Veränderungen des luteinisierenden Hormons (LH), sondern auch die des fruchtbarkeitsregulierenden Hormons Östrogen. Dieses bewirkt, dass der Zervixschleim, der sich im Gebärmutterhals befindet, durchlässiger für Spermien wird.
Erfasst der Fertilitätsmonitor erhöhte Östrogenwerte, zeigt er auf einem Display eine hohe Fruchtbarkeit an. Bei den meisten Frauen ist dieses bereits zwei bis fünf Tage vor dem Eisprung der Fall. Steigt auch die LH-Konzentration an, ist dies das Zeichen für den bevorstehenden Eisprung. Auf dem Display erscheint daher an den beiden Tagen um den Eisprung herum ein Zeichen für maximale Fruchtbarkeit.
Besonders für Frauen mit langen oder unregelmäßigen Zyklen ist der Fertilitätsmonitor aufgrund seiner Genauigkeit gut geeignet. Den Fertilitätsmonitor und die passenden Teststäbchen erhalten Sie in der Apotheke.
Viele Frauen verwenden auch Verhütungscomputer, um ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen. Sofern ein regelmäßiger Zyklus stattfindet, wird bei diesen der Eisprung durch ein Symbol angezeigt.
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