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Autor: Onmeda-Redaktion
Eine künstliche Befruchtung kann durch die sogenannte IVF (In-vitro-Fertilisation) erfolgen. "In-Vitro-Fertilisation" bedeutet in etwa "Befruchtung im Glas": Bei dieser Methode befruchtet man die Eizelle außerhalb des Körpers. Nach der IVF findet die Übertragung (Transfer) der befruchteten Eizelle beziehungsweise des Embryos statt.
1978 kam in Großbritannien das erste durch IVF (In-vitro-Fertilisation) gezeugte Kind zur Welt: Louise Brown. In einer Petri-Schale verschmolz man Eizelle und Samenzelle miteinander setzte anschließend die befruchtete Eizelle der Mutter von Louise ein.
Bei einer künstlichen Befruchtung durch IVF erwartet die Betroffenen folgender Ablauf: Der Arzt entnimmt der Frau unter Ultraschallkontrolle durch die Scheide einige Eizellen und lässt sie außerhalb ihres Körpers mit den Samen ihres Partners oder auch eines fremden Mannes befruchten. Dabei vollzieht die Samenzelle die Befruchtung sozusagen selber – das heißt, sie gelangt bei der In-vitro-Fertilisation nicht über eine Spritze, sondern von alleine in die Eizelle. Etwa 48 Stunden nach der Befruchtung pflanzt der Arzt das befruchtete Ei (bzw. bis zu drei) in die Gebärmutter der Frau ein.
Die IVF kommt unter anderem dann für die künstliche Befruchtung in Betracht, wenn die Eileiter (Tuben) der Frau nicht ausreichend durchgängig sind. Die Erfolgsquote beziehungsweise die sogenannte Baby-Take-Home-Rate der In-vitro-Fertilisation liegt bei etwa 18 Prozent.
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