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Künstliche BefruchtungInseminationStand: 23. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion Eine künstliche Befruchtung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Eine Methode der künstlichen Befruchtung ist die sogenannte Insemination: Hierbei bringt man die männlichen Samenzellen künstlich in das weibliche Geschlechtsorgan ("Insemination" bedeutet in etwa "Einsetzen von Samenzellen"). Die Befruchtung der Eizelle findet also im Körper der Frau statt. Bei der Insemination sind verschieden Vorgehensweisen möglich:
Die Insemination kommt vor allem dann für die künstliche Befruchtung infrage, wenn die Samenflüssigkeit des Mannes zu wenige Samenzellen enthält oder die Samenzellen nicht beweglich genug sind, um eine normale Befruchtung zu erreichen. Der Vorteil der künstlichen Samenübertragung besteht darin, dass mehr Samenzellen schneller zur Eizelle gelangen als beim Geschlechtsverkehr. Homologe InseminationKünstliche Befruchtung durch homologe Insemination bedeutet, dass der künstlich in den Körper der Frau eingebrachte Samen vom eigenen Partner stammt. Bei einer homologen Insemination ist das Kind das leibliche Kind beider Partner. Eine künstliche Befruchtung durch homologe Insemination führt in etwa 5 bis 10 Prozent der Fälle zum gewünschten Erfolg. Heterologe InseminationWenn die künstliche Befruchtung der Eizelle mit dem Samen eines fremden zeugungsfähigen Mannes erfolgt, bezeichnet man dies als heterologe Insemination. Diese Methode kann zum Einsatz kommen, wenn die Zeugungskraft des Partners der Frau nicht ausreicht, um die Eizelle zu befruchten. Hierbei ist das Kind nicht das leibliche Kind des Partners, sondern nur das der Mutter. Die heterologe Insemination hat eine Erfolgsquote von etwa 20 Prozent. Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten für eine künstliche Befruchtung durch heterologe Insemination selber tragen, da diese Methode keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ist. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaKünstliche Befruchtung
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