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Forenexpertin: Marie-Luise Grein
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Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Tests & ChecksRund um Kind & ErnährungKomplikationen(Stand: 11. September 2009) Beim Stillen kann es zu einem sogenannten Milchstau kommen, welcher unter anderem zu wunden Brustwarzen führen kann. Als mögliche Folgeerkrankung kann sich eine Brustentzündung (Mastitis) entwickeln. Diese Komplikation sollte möglichst frühzeitig behoben werden, damit die junge Mutter das Stillen nicht unterbrechen muss. Aber auch andere Komplikationen können auftreten, so zum Beispiel durch:
Milchstau – wunde Brustwarzen – BrustentzündungEin Milchstau kann zu wunden Brustwarzen führen, welche wiederum eine Brustentzündung zur Folge haben können. Diesen Teufelskreis sollte man möglichst frühzeitig unterbrechen. SymptomeEin Milchstau entsteht, wenn die Brust nicht ausreichend entleert wurde. Ursachen für eine mangelnde Entleerung können zum Beispiel sein:
Beim Milchstau ist die Brust prall gespannt und schmerzt. Das milchgefüllte Drüsengewebe drückt die Milchgänge ab und die Milch kann immer schlechter abfließen. Das Kind hat Schwierigkeiten, den gesamten Warzenhof mit dem Mund zu umfassen. In der Folge besteht die Gefahr, dass die Brustwarzen wund werden, was durch eine falsche Stilltechnik noch verstärkt werden kann. Durch die Schmerzen beim Stillen verkrampft sich die Mutter noch mehr und der Milchfluss kommt folglich schwerer in Gang. Dringen durch die kleinen Hautverletzungen an der Brustwarze Keime ein, insbesondere das Bakterium Staphylococcus aureus, kann sich die Brust entzünden. Die Brust ist geschwollen, gerötet und schmerzt, außerdem haben die betroffenen Frauen Fieber bis 40 Grad Celsius. TherapieDer Übergang vom Milchstau zur Brustentzündung (Mastitis) verläuft fließend. In den Frühstadien der Entzündung sollte man die Brust mit Quarkkompressen kühlen und ruhigstellen. Außerdem sollte man dafür sorgen, die Brust leerzuhalten, indem man das Kind häufig anlegt oder aber die Milch unter der Dusche zusätzlich ausstreicht. Vor dem Anlegen ist es oft hilfreich, den Milchfluss durch warme Umschläge oder manuelles Ausstreichen in Gang zu bringen. Das Ansaugen des Kindes schmerzt dann weniger. Gegen wunde Brustwarzen hilft es, wenn man die Muttermilch antrocknen lässt, möglichst viel Luft und Sonne an die Brust lässt und häufiger, aber kürzer stillt. Bessern sich die Beschwerden nicht innerhalb von 24 Stunden, sollten entzündungshemmende Medikamente und stillfreundliche Antibiotika eingesetzt werden. Oft wird auch vorübergehend ein sogenannter Prolaktinhemmer verabreicht, um die Milchbildung zu reduzieren. In den meisten Fällen ist es aber dennoch möglich, weiter zu stillen. Dies wird von Stillberaterinnen, solange der Stillwunsch der Mutter besteht, auch generell empfohlen. Sollte sich als Komplikation der Brustentzündung ein Abszess gebildet haben, muss der Arzt den Eiter über einen kleinen Hautschnitt (Inzision) entfernen. Weiterlesen: Rund ums Stillen: Weitere Informationen Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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