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SchreikinderForumKinderentwicklung & ElternsorgenDiskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Kinderentwicklung & Elternsorgen Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren NewsletterImmer top informiert: Kinderentwicklungsnewsletter „Schreikinder“: Drei-Monats-Koliken und andere GründeMit dem ersten Schrei begrüßt Ihr Kind die Welt – und alle sind glücklich. Schreit es doch heraus: „Ich lebe!“ Allerdings bleibt das Schreien von da an für längere Zeit die vornehmliche Sprache Ihres Kinds, und das kann heftig an den Nerven zerren. Ihr Kind kann Ihnen nicht sagen, was es will oder bedrückt. Hat es Hunger, schreit es. Drückt die Luft im Bauch, schreit es ebenfalls. Oder wenn es ihm zu warm ist, zu kalt, zu laut oder zu einsam. Schreit Ihr Kind, hat es immer einen Grund.Zwar „verschlafen“ Säuglinge ihren ersten Lebensmonat noch zu gut zwei Dritteln. In den Wachzeiten zeigen sich jedoch schon früh erste Temperamentsunterschiede. Manche Kinder sind eher still und genügsam, andere dagegen stets wach und fordernd. Letztere schreien oft mehr. Schreien stärkt keineswegs die Lungen!Bemühen Sie sich immer, Ihrem Kind zu helfen. Finden Sie in Ruhe die Ursache des Unbehagens heraus, oder trösten Sie es einfach durch Ihre körperliche Nähe. Vielleicht massieren Sie seinen Bauch leicht im Uhrzeigersinn. Tragen Sie es herum, am besten im so genannten „Fliegergriff“, bei dem das Kind mit dem Bauch auf Ihrem Unterarm liegt. Nicht selten werden Sie gegen das Schreien absolut nichts ausrichten können. Dann hilft nur, die eigenen Nerven zu beruhigen. Und vor allem: Wechseln Sie sich mit Ihrem Partner ab! Das verringert das Gefühl, dem Schreien ohnmächtig ausgeliefert zu sein. Drei-Monats-KolikenDie so genannten Drei-Monats-Koliken treten meist gegen Ende des ersten Lebensmonats auf. Die Gründe sind oft unklar. Grundsätzlich braucht das kindliche Verdauungssystem eine Weile, bis es sich auf von außen zugeführte Nahrung eingestellt hat. Mitunter schlucken Kinder bei der Nahrungsaufnahme auch zu viel Luft. Das passiert beim gierigen Saugen an der Brust ebenso schnell wie bei einer zu großen Öffnung des Flaschenmundstücks. Zum Glück machen Drei-Monats-Koliken ihrem Namen meist alle Ehre. Nach drei Monaten beruhigt sich die Lage zusehends. Weiterlesen: Schreikinder: Weitere Informationen Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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