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Wieso, weshalb, warum?

Stand: 22. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Für Kinder ist die Welt so unentdeckt und unbegriffen wie aus diesem Grund auch erstaunlich. Kein Wunder also, dass sie die Meister der Frage sind. Oft wollen sie die kuriosesten und gelegentlich nur scheinbar selbstverständlichsten Dinge wissen, und nicht zuletzt stellt sich irgendwann die Frage: Wo komme ich eigentlich her?

Das bringt uns Erwachsene das ein oder andere Mal dazu, selbst noch einmal über das Alltäglichste und das Leben an und für sich nachzudenken: Warum ist die Sonne heiß? Warum muss man Blumen gießen? Warum muss der Opa sterben?

Allerdings kann es ganz schön anstrengend sein, wenn ein Kind einem regelrecht „Löcher in den Bauch“ fragt. In der Tat: Die Wissbegier von kleinen Kindern kann unerschöpflich sein. Hier einige Empfehlungen für Ihre Antworten:

  • Ihr Kind freut sich, wenn es das Gefühl hat, dass Sie seine Fragen gern und freimütig beantworten. Es ist stolz und schöpft zudem Vertrauen daraus, wenn es sieht, dass Mutter und Vater die Welt erklären können.
  • Antworten Sie am besten in einfachen Worten und lassen Sie komplizierte Nebenaspekte möglichst weg, auch damit die Antwort nicht zu lang ausfällt.
  • Können Sie eine Frage nicht beantworten, hat Ihr Kind kein Problem mit der Antwort: Das weiß ich nicht. Außerdem können Sie sich kundig machen.
  • Oft macht es großen Spaß, sich gemeinsam mit dem Kind eine Antwort auszudenken. Das eröffnet Ihnen unter Umständen einen faszinierenden Einblick in die Gedankenwelt Ihres Kinds.
  • Sind Sie erschöpft oder haben Sie aus anderen Gründen keinen „Kopf“, die Fragen Ihres Kinds beantworten, sagen Sie ihm, dass Sie eine Pause brauchen. Reagieren Sie häufiger nur widerwillig oder ausweichend auf seine Fragen, stellt es möglicherweise seine Neugierde ein. Und das wäre doch schade.

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Wieso, weshalb, warum?

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