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Stand: 22. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Eine der wichtigsten Fragen, die Kinder irgendwann stellen, ist wohl die nach der eigenen Herkunft. Dann geht es für Sie als Eltern an die Aufklärung. Kleine Mädchen schwelgen meist gern in der schönen Allmachtsfantasie, später einmal allein aus sich heraus ein Baby zu bekommen. Interessanterweise tun dies auch viele Jungen. Die Vorstellung, ein Kind in sich wachsen zulassen, fällt den meisten Dreijährigen nicht schwer.
Doch eines Tags erleben sie bei der eigenen Mutter oder bei der Nachbarin, dass sie schwanger ist und von Monat zu Monat dicker wird. Plötzlich liegt die Frage nahe, wie dieses Baby denn da hineingekommen ist. Viele Eltern fürchten sich vor dieser Frage. Was sollen sie antworten? Ist das Kind nicht noch zu jung? Versteht es überhaupt, was es bedeutet, ein Kind zu zeugen?
Ob und wie jemand die Frage eines Kinds beantworten möchte, wie die Babys in den Bauch kommen bzw. wo sie selbst hergekommen sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein Kind, das alt genug ist, eine Frage zu stellen, ist allerdings auch alt genug für eine Antwort. Hier eine Empfehlung:
Sie können Ihrem Kind von der Liebe zu Ihrem Partner erzählen, von den schönen Gefühlen, die es bereitet, sich zu küssen und miteinander zu schmusen. Das versteht jedes Kind. Und dann gibt es da noch etwas, das nur die Erwachsenen tun: Der Mann gibt der Frau seinen Samen. Der Samen befruchtet ein Ei in ihrem Bauch, und daraus wird dann das Baby. Im Allgemeinen genügen diese Informationen.
Mädchen sind mitunter etwas enttäuscht, wenn sie erfahren, dass sie die (doofen) Jungen für das Babymachen brauchen werden, trösten sich aber schnell damit, dass das Kind in ihrem Bauch wachsen wird. Jungen freuen sich dagegen eher, weil irgendwann einmal ihr Samen benötigt wird, damit im Bauch der Frau ein Baby wachsen kann. Der Fruchtbarkeitsstolz ist für beide Geschlechter sehr wichtig.
Ob Sie Ihrem Kind nun auch erzählen, dass für das Babymachen der Mann seinen Penis in die Scheide der Frau stecken muss, bleibt Ihnen überlassen. Meist fragen die Kinder erst später danach, kichern dann, drehen sich um und spielen weiter.
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