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Stand: 22. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Zwar besteht der aktive Wortschatz der meisten Kinder mit etwa zwei Jahren aus nur etwa zehn Worten. Doch nicht nur der passive Wortschatz ist weitaus größer, sodass die Kinder sehr viel mehr verstehen, als sie in Worte fassen können. Darüber hinaus beherrschen sie oft schon eine Reihe von Lautmalereien, die sie vorgesagten Dingen oder Lebewesen ohne Schwierigkeiten zuordnen können.
Auf die Frage "Welches Tier mach wauwau?" wird Ihr Kind womöglich die Antwort schuldig bleiben müssen. Dagegen wird es die Frage "Wie macht der Hund?" vielleicht schon mit "wauwau" beantworten. Die Katze macht "miau", Frosch und Ente machen "quak", der Elefant macht "törö", der Esel "i-ah", das Auto "brumm" und die Kuh macht "muh".
Kindern macht dieses einfache Frage-Antwort-Spiel oft einen Riesenspaß. Mehrmals am Tag, jeden Tag, wochenlang. Es scheint ihnen nie langweilig zu werden, denn Geräusche zu imitieren fällt ihnen deutlich leichter, als konkrete Dinge beim Namen zu nennen. Das Spiel macht es ihnen möglich, auf spielerische Art mit den Großen verbal zu kommunizieren, wozu sie ansonsten nur sehr eingeschränkt in der Lage sind. Das macht sie stolz und fördert nicht zuletzt die Sprachmotorik.
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