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Stand: 22. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Im Alter von etwa zwei Jahren können Kinder einfache Puzzles aus etwa zehn Teilen zusammensetzen. Puzzles schulen nicht nur die Feinmotorik der Hände sowie die Auge-Hand-Koordination. Mit Puzzles lernen Kinder auch, dass ein Ganzes aus verschiedenen Einzelheiten bestehen kann. Puzzeln fördert daher das abstrakte Denken Ihres Kinds, wenn es anhand eines Einzelteils errät, erahnt oder bereits vorwegnimmt, wo das betreffende Teil seinen Platz im Ganzen findet.
Es empfiehlt sich, zunächst Puzzles aus Holz anzuschaffen, da Kleinkinder die dickeren Einzelteile besser anfassen können. Auch sollten die Puzzles anfangs nicht mehr als drei oder sechs Teile haben, sodass sich das Motiv rasch erfassen lässt. Lassen Sie Ihr Kind möglichst lange ausprobieren, ob und wie ein Teil ins Ganze passt. Helfen Sie ihm erst, wenn es Sie darum bittet.
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