Sie befinden sich hier:

Startseite > Ratgeber > Mein Kind > Sozialkompetenz & Sozialverhalten

Forum

Kinderentwicklung & Elternsorgen

Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Kinderentwicklung & Elternsorgen

Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Newsletter

Immer top informiert: Kinderentwicklungsnewsletter

Sozialkompetenz & Sozialverhalten

Stand: 4. November 2008Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Bewegung ist nicht nur für die körperliche Entwicklung von Kindern wichtig. Durch Bewegung – gerade beim Spielen und Toben mit anderen – entwickelt sich auch die Sozialkompetenz. Das Sozialverhalten der Kinder wird gefördert, wenn sie lernen, mit anderen zu kooperieren sowie auf die Wünsche und Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen. Gleichzeitig lernen sie aber auch, sich in der Gruppe zu behaupten und Kontakte mit anderen zu knüpfen.

Zwei Kinder fahren in einem Rutscheauto

Je älter ein Kind wird, desto mehr verändert sich sein Spielvermögen. Gerade kleine Kinder bis zum Alter von zwei Jahren spielen eher alleine oder nebeneinander, aber nicht als Partner. Etwa ab dem dritten Lebensjahr setzt eine neue Phase ein, bei der die Kinder erstmals anfangen untereinander im Spiel zu kooperieren und vor allem durch Bewegung miteinander Sozialkompetenz zu entwickeln. Dies geschieht häufig auch in Form von Rollenspielen.

Mit etwa fünf Jahren sind gemeinschaftliche Spiele möglich und die Kinder fangen an, sich und ihre Umgebung in Regel- und Wettspielen zu erproben. Dabei gestalten sie durch die Regeln ihre Umwelt selbst und lernen sich und ihre Umwelt dadurch besser kennen. Für das Kind steht nun im Vordergrund, dass es selbst die Spielregeln einhält – ebenso wie auch alle anderen Beteiligten. Das können zwar mitunter auch schon Dreijährige, die Bedeutung des Ganzen wird aber meist erst gegen Ende des Kindergartenalters erfasst und kann sich dann noch besser entwickeln.

Wettspiele sind dabei eine Abart der Regelspiele, bei denen Kinder ihrem Bedürfnis nachgehen können, sich mit Gleichaltrigen zu vergleichen. Durch das Austesten des kindlichen Selbst im Regel- und Wettspiel kann das Kind seine Persönlichkeit, seine Selbstständigkeit und seine Fähigkeit, mit anderen Kindern zu interagieren, entfalten. Es lernt, dass im Umgang miteinander und im Zurechtkommen mit seiner Umwelt Regeln und Rücksichtnahme wichtig sind. Es erfährt sich selbst und andere in der Bewegung und bildet dabei Sozialkompetenz aus.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Sozialkompetenz & Sozialverhalten

Das könnte Sie auch interessieren

Mein Kind

Mein Kind

Erfahren Sie im Ratgeber Mein Kind unter anderem mehr darüber, wie Sie den Alltag mit Kind meistern, was bei der Ernährung zu beachten ist und wie sich Ihr Kind entwickelt. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.