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Stand: 22. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Saugen beruhigt, entspannt und tröstet. Aus diesem Grund geben viele Eltern ihrem Kind einen Schnuller. Schreit das Kind und lässt es sich nicht auf andere Weise beruhigen, erweist sich ein Schnuller oft als letzte und sehr effiziente Lösung. Das Baby kommt zur Ruhe, und die Eltern können durchatmen. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden.
Seit einigen Jahren sind Schnuller allerdings ein wenig in Verruf geraten. Der Grund: Kinder, die lange Jahre und sehr viel „schnullern“, zeigen mitunter Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen. In der Folge treten auch häufiger Probleme in der Sprechentwicklung auf.
Andererseits ist nicht jedes Schnullerkind von Kieferverformungen und Zahnfehlstellungen betroffen. Zudem weicht so manches Kind auf den Daumen aus, wenn es keinen Schnuller bekommt oder er ihm früh wieder genommen wird. Und das Daumennuckeln ist nicht nur ebenso schlecht für die Kiefer- und Zahnentwicklung, sondern erfahrungsgemäß auch deutlich langlebiger als die kindliche Liebe zum Schnuller.
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