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Stand: 22. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Säuglinge unterscheiden weniger nach schönen oder schrägen Klängen, als nach interessanten oder vertrauten Tönen und Geräuschen. Daher sollte man sich nicht scheuen, seinem Kind von Anfang an Lieder und Reime vorzutragen – auch wenn man der Meinung ist, nicht singen zu können. Ebenfalls keine Rolle spielt, dass das Kind den Text der Lieder und Reime noch nicht verstehen kann. Wichtig ist, dass man singt und dabei nah und gut gelaunt ist.
In den Ohren eines Kinds verfügen die Eltern ohnehin über die schönste Stimme der Welt. Sie vermittelt ihm absolute Sicherheit und Geborgenheit. Die einfachen Tonfolgen der meisten Kinder- und Einschlaflieder beruhigen, spenden Trost oder lassen einfach Heiterkeit aufkommen. Sie prägen sich leicht ein und haben dadurch einen hohen Wiedererkennungswert, was für die noch kleine Welt des Babys von großem Wert ist.
Wenn Ihr Kind außerhalb der Sill- und Fütterungszeiten schreit und ansonsten gesund ist, möchte es vielleicht nur ein wenig beschäftigt werden. Bewegungs- und Singspiele sind in diesem Alter dann genau das Richtige. Dabei schulen Sie ganz nebenbei auch das Hörvermögen Ihres Kinds und regen es zur interessierten Wahrnehmung seiner Umwelt an. Zu viel Ruhe und Beschaulichkeit schaden eher.
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