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Kinderfahrzeuge

Stand: 22. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Gerade hat Ihr Kind krabbeln und dann laufen gelernt, da stellt sich zum ersten Mal die Frage nach den ersten Kinderfahrzeugen. Braucht ein Kind ein Rutscheauto? Welche Alternativen gibt es? Ab wann lohnt es sich, einen Roller zu kaufen und fahren Kinder heute noch Dreirad, oder wurde das vom Laufrad abgelöst? Wann sollte ein Kind Fahrrad fahren lernen?

Alle Eltern sehen sich früher oder später vor diese Fragen gestellt. Sicher ist, dass Kinderfahrzeuge dazu beitragen, die Motorik Ihres Kindes zu schulen. In vielen Fragen entscheiden letztendlich persönliche Vorlieben oder die bereits vorhandenen Fähigkeiten Ihres Kindes darüber, welches Gefährt zu welchem Zeitpunkt angeschafft wird.

Es lohnt sich allerdings, mit einfachen Kinderfahrzeugen zu beginnen, und zwar etwa ab dem Zeitpunkt, wo Ihr Kind laufen kann. Schon die Kleinsten haben große Freude daran, mit dem Rutscheauto oder vergleichbaren vierrädrigen Gefährten durch die Wohnung zu rutschen. Und spätestens, wenn sie so fit auf den Beinen sind, dass ihnen rennen und springen kaum noch ausreicht, haben die meisten Kinder Spaß daran, sich an Roller, Dreirad oder Laufrad zu versuchen. Damit ist man plötzlich so viel schneller als Mama und Papa!

Darüber darf natürlich die Sicherheit nicht vergessen werden. Sobald es mit den Kinderfahrzeugen vor die Wohnungstür geht, heißt es: Helm auf! Beginnen Sie außerdem mit Wegen, auf denen keine Autos fahren oder kreuzen. Neben Balance, Bremsen und richtig Lenken muss Ihr Kind nämlich noch eines lernen: Auf Sie hören, wenn Sie laut und deutlich "Stop" rufen. Bevor das nicht sicher funktioniert, sollten Sie Ihr Kind mit seinem Fahrzeug aus dem Straßenverkehr heraushalten. Ältere Kinder können dann schon mal auf dem Bürgersteig ein paar Meter vor oder hinter Ihnen fahren, oder auch mit Roller, Laufrad oder Fahrrad neben Ihnen, wenn Sie selber mit dem Rad unterwegs sind. Bis dahin braucht es aber viel Übung und Sicherheit.

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