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Das erste Geschwisterkind

Autor: Onmeda-Redaktion

Wenn Bruder oder Schwester kommen

Aus der Sicht der Erstgeborenen ist die Ankunft eines Geschwisterkinds fast immer ein dramatisches Ereignis. Vielleicht haben sie den wachsenden Bauch der Mutter während der Schwangerschaft noch spannend gefunden – ist es erst heraus, sieht die Welt jedoch ganz anders aus. Nicht selten fragt der oder die „Große“ dann schon nach wenigen Tagen ganz bekümmert, wann denn das Baby endlich wieder verschwindet.

Auch wenn sie sich dem Vernehmen nach auf die Ankunft des Geschwisterkinds gefreut haben, stellt das Ereignis für die Erstgeborenen eine enorme seelische Belastung dar. Stellen Sie sich vor, Ihr Partner käme nach Hause, stellte Ihnen eine Frau oder einen Mann vor und sagte: Das ist jetzt meine zweite Frau oder mein zweiter Mann, aber ich liebe dich deshalb kein bisschen weniger. Und im Übrigen bleibt er oder sie für immer ...

Tipps

Mit einigen Maßnahmen können Sie Ihrem ersten Kind die schwierige Eingewöhnungsphase ein wenig erleichtern:

  • Oft braucht es nun besonders viel mütterliche oder väterliche Zuwendung: Exklusive Zeit für das große Kind ganz allein.
  • Schimpfen Sie nicht, wenn es mit einem Mal auf Nichtigkeiten launisch oder streitsüchtig reagiert.
  • Attacken auf das Geschwisterkind müssen natürlich unterbunden werden, doch verstärken Strafen und Drohungen oft nur die ursächliche Eifersucht.
  • Fragen Sie Ihr Kind, ob es Sie bei der Versorgung des Babys unterstützen möchte.
  • Kommt Antrittsbesuch, sollte er Ihr erstes Kind ausführlich begrüßen. Anschließend kann es den Besuch zum Baby führen und es vorstellen.
  • Seien Sie verständnisvoll, wenn Ihr Kind plötzlich wieder schnullern möchte, häufiger einnässt oder sich einfach wie ein Baby verhält. Dieses so genannte regressive Verhalten legt sich meist bald von selbst.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

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