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Stand: 23. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Nur ein kleiner Anteil der Sonnenstrahlung, die auf die Erde trifft, ist UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung). Von der Sonnenstrahlung erreichen im Wesentlichen nur sichtbares Licht, Infrarotstrahlung sowie UV-Strahlung die Erdoberfläche.
Die Ozonschicht der Erdatmosphäre bildet eine Art Schutzfilter, der nur gewisse Strahlungsanteile durchlässt. So durchdringt zum Beispiel vor allem die UV-A-Strahlung durch die Ozonschicht auf die Erdoberfläche. UV-B-Strahlung hält sie dagegen zu einem Großteil zurück und UV-C-Strahlung gelangt fast gar nicht bis zur Erdoberfläche.
Seit mehreren Jahrzehnten nimmt die Ozonkonzentration in der Ozonschicht ab. Zum ersten Mal bemerkt wurde dies in den 1980er Jahren über der Antarktis. Damals erhielt das Phänomen die etwas irreführende Bezeichnung "Ozonloch". Inzwischen ist die Ozonschicht über der gesamten Südhalbkugel der Erde dünner geworden und nimmt langsam auch über der Nordhalbkugel ab. Ursache der dünner werdenden Ozonschicht sind Reaktionen des Ozons mit chemischen Stoffen, die in die Atmosphäre gelangen (wie FCKW, Halogene).
Die dünner werdende Ozonschicht lässt mehr UV-Strahlung durch. Vor allem der Anteil der UV-B-, aber auch der UV-C-Strahlung wird daher zunehmen. Welche Auswirkungen dies im Detail auf den Menschen hat, lässt sich noch nicht genau sagen.
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