Startseite > Ratgeber > Gesunde Haut > UV-Strahlung > Sonnenbrille und Kleidung
Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Haut & Körperpflege
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Stand: 23. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Natürlich besteht der einfachste Schutz vor UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung) darin, sie möglichst zu meiden. Aber das ist nur begrenzt möglich, da viele Menschen sich oft im Freien aufhalten, ob nun beruflich oder in der Freizeit. Dabei ist nicht zu vergessen, dass man auch im Schatten aufgrund von Reflexionen UV-Strahlung ausgesetzt ist, vor allem am oder auf dem Wasser sowie im Schnee. Einen wirksamen Schutz kann man mit der richtigen Sonnenbrille und geeigneter Kleidung erreichen.
Die Augen lassen sich sehr gut durch eine Sonnenbrille schützen. Wichtig ist jedoch, dass die Gläser auch tatsächlich UV-A- und UV-B-Strahlung rausfiltern und groß genug sind, um das Auge richtig zu schützen. Ob die Gläser der Sonnenbrille einen UV-Schutz besitzen, kann man im Laden an der Kennzeichnung "UV400" oder "100%UV" erkennen. Dunkle Gläser ohne ausreichenden UV-Schutz schützen das Auge dagegen nicht – sie bewirken sogar das Gegenteil: Da die Pupillen durch die dunklen Gläser erweitert sind, dringt viel mehr UV-Licht ein, als das ganz ohne Sonnenbrille der Fall wäre. Das kann unter anderem die Entstehung von grauem Star fördern.
Die Haut lässt sich entweder durch Kleidung oder – sofern dies nicht möglich ist, wie zum Beispiel beim Gesicht – durch Sonnenschutzmittel mit geeignetem Lichtschutzfaktor schützen.
Kleidung schützt vor UV-Strahlung, allerdings nicht vollständig. Während man bei Sonnenschutzmitteln vom Lichtschutzfaktor spricht, spricht man deshalb bei Kleidung vom UV-Schutzfaktor (USF) oder auch Ultraviolet protection factor.
Wie "dick" ein Kleidungsstück ist oder wie viel Licht man durch es sehen kann, sagt dabei nicht unbedingt etwas über den UV-Schutzfaktor aus. Wichtiger ist, wie dicht der Stoff gewebt ist. So blockt beispielsweise Baumwolle oder Leinen UV-Strahlung nicht so gut ab, während dagegen Gewebe aus Polyester einen relativ guten Schutz bieten. Im Mittelfeld liegen Nylon, Wolle und Seide.
Textilien mit USF-Werten unter 15 bieten keinen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlung, Werte über 40 kennzeichnen dagegen Kleidungsstücke mit einem hervorragenden UV-Schutz. Der USF-Wert gibt einen Anhaltspunkt, um wie viel länger man in der Sonne verweilen darf, als ungeschützt.
Ein weißes Baumwoll-T-Shirt hat durchschnittlich einen UV-Schutzfaktor von 10. Ist das T-Shirt nass oder ausgeleiert, verringert sich der Schutz. Inzwischen geben einige Hersteller bei Kleidungsstücken an, wenn ein UV-Schutz von über 40 gegeben ist und kennzeichnen es mit einem speziellen Symbol. 40 ist auch der USF-Wert, den Experten für Textilien empfehlen.
Der UV-Schutzfaktor lässt sich wie folgt einteilen:
Auch herkömmliche Sonnenschutzmaßnahmen (z.B. Sonnenhut, Sonnenschutzmittel) lassen sich mittels des UV-Schutzfaktors bewerten:
| Sonnenschutzmaßnahme | UV-Schutzfaktor (UVS) |
|---|---|
| Schatten unter einem Sonnenschirm | etwa 5 |
| Sonnenhut mit breiter Krempe | etwa 10 |
| Aufenthalt im Baumschatten | etwa 5 bis 15 |
| dünne Baumwollkleidung | etwa 10 |
| Sonnenschutzmittel (korrekt angewendet) | bis 30 |
| dichte Baumwollkleidung | etwa 20 |
| UV-Schutzkleidung (UVS über 40) | 20 bis 80 |
Erfahren Sie im Ratgeber mehr rund um das Thema gesunde Haut – wie ist die Haut aufgebaut, welche Hautprobleme gibt es und wie kann man abhelfen? mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.