Startseite > Ratgeber > Gesunde Haut > UV-Strahlung > Lichtschutzfaktor (LSF)
Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Haut & Körperpflege
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Stand: 23. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Auf jedem Sonnenschutzmittel (Creme, Öl, Milch) ist ein Lichtschutzfaktor (LSF) angegeben. Er reicht von 1 bis 30 oder höher. Der Lichtschutzfaktor gibt an, um wie viel Mal sich die Eigenschutzzeit der Haut nach Auftragen des Sonnenschutzmittels verlängert.
Menschen mit sehr heller Haut (Hauttyp I) haben zum Beispiel eine Eigenschutzzeit von nur etwa 5 bis 10 Minuten. Diese Zeit dürfen hellhäutige Menschen ungeschützt in der Sonne verbringen, ohne Schäden durch UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung) befürchten zu müssen. Benutzen diese ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 5, verlängert sich die Eigenschutzzeit um das Fünffache. Hellhäutige Menschen sind nun also für circa 25 bis 50 Minuten geschützt.
Beim Kauf eines Sonnenschutzmittels sollte man darauf achten, dass es vor UV-B- und UV-A-Strahlung schützt.
Sonnenschutzmittel funktionieren, weil sie Substanzen beinhalten, die als Sonnenfilter wirken. Diese sonnenschutzaktiven Substanzen lassen sich in physikalische und chemische Sonnenfilter unterteilen.
Physikalischen Sonnenfilter reflektieren oder zerstreuen das einfallende UV-Licht. Sie sind chemisch stabil und bestehen aus kleinsten mineralischen Pigmenten wie Titandioxid oder Zinkoxid.
Chemische Sonnenfilter absorbieren UV-Licht und wandeln es in unschädliche Strahlung mit anderen Wellenlängen (sichtbares Licht oder Wärmestrahlung) um. Dabei ist zu berücksichtigen, dass einige dieser Substanzen nicht lichtstabil sind und der Sonneschutz sich nach einer Weile "verbraucht". Sie zersetzen sich unter dem Einfluss des Sonnenlichts nach 5 bis 10 Stunden, was zu einer Verringerung des Sonnenschutzes führt und möglicherweise allergieauslösenden Abbauprodukte produziert.
Die Haut von Kindern ist besonders empfindlich gegen Umwelteinflüsse und auch gegen Sonne. Die Haut von Säuglingen ist nur etwa ein Zehntel so dick wie die von Erwachsenen. Säuglinge und Kinder unter 5 Jahren sind daher ganz besonders vor jeder Art eines Sonnenbrandes zu schützen, da jeder Sonnenbrand in diesem Alter das Hautkrebs-Risiko erhöht. Unter 2 Jahren sollten Kinder sich nur im Schatten aufhalten und direkte Sonnenstrahlung meiden.
Für Kinder, die der Sonne ausgesetzt sind (z.B. beim Spielen), ist daher ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 oder höher zu empfehlen. Zusätzlich sollte auf lange, leichte Kleidung, einen Sonnenhut/-mütze und eine Sonnenbrille (mit UV-Filter!) geachtet werden.
Erfahren Sie im Ratgeber mehr rund um das Thema gesunde Haut – wie ist die Haut aufgebaut, welche Hautprobleme gibt es und wie kann man abhelfen? mehr ...
Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.