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Sekundenschlaf (Mikroschlaf)Sekundenschlaf vorbeugenStand: 22. April 2010Autor: Onmeda-Redaktion Sekundenschlaf (Mikroschlaf) entsteht vor allem durch Schlafmangel beziehungsweise durch das Ignorieren des Schlafdrangs. Um Sekundenschlaf vorbeugen zu können, ist es daher vor allem wichtig, auf ausreichend Schlaf und Pausen zu achten. Idealerweise sollte man sich nur dann in ein Auto setzen, wenn man auch ausgeruht ist. Lange Fahrten nach der Arbeit oder zu Schlafenszeiten sind deshalb nicht zu empfehlen. Insbesondere zwischen 2 und 5 Uhr morgens ist der Organismus auf Schlaf eingestellt. Spätestens bei den ersten Anzeichen eins drohenden Sekundenschlafs sollten Sie eine Rast mit Spaziergang oder einem Schläfchen im Auto einlegen. Sinnvoller ist es, mindestens alle zwei Stunden eine Pause einzulegen und eine Viertelstunde frische Luft zu schnappen. Das Auto sollte gut durchlüftet sein, damit die Luft genug Sauerstoff enthält. Auf Rauchen sollte deshalb besser verzichtet werden. Bei akuten Müdigkeitsanzeichen hat das Öffnen von Fenstern oder das Lauterstellen des Radios allerdings nur eine kurzfristige Wirkung und ist deshalb kein sinnvolles Mittel zum dauerhaften Wachbleiben. Sekundenschlaf lässt sich dadurch nicht verhindern. Ein voller Bauch macht müde! Bevorzugen Sie deshalb leichte Mahlzeiten. Wer Alkohol trinkt, sollte sich nicht ans Steuer setzen. Auch am Abend vor einer Autofahrt ist Alkohol nicht zu empfehlen. Manche Medikamente (z.B. Beruhigungsmittel, manche Antihistaminika) können die Reaktionsfähigkeit ebenfalls beeinträchtigen. Koffeinhaltige Getränke (wie Kaffee, Cola-Limonaden, Energydrinks) oder Aufputschmittel sind nicht zu empfehlen, da sie nur eine aufschiebende Wirkung besitzen und eine spätere Müdigkeitsattacke umso heftiger auftreten kann. Auch wenn der Körper sich dadurch kurzzeitig wach fühlt, ist er es nicht wirklich. SchlafapnoeLiegt dem Sekundenschlaf eine Schlafapnoe zugrunde, sollte diese behandelt werden. In den meisten Fällen helfen schon einfache Maßnahmen wie eine Gewichtsreduzierung bei übergewichtigen Patienten, der Verzicht auf Alkohol, regelmäßige Schlafzeiten und das Schlafen in Seitenlage. Helfen diese Maßnahmen nicht, empfiehlt es sich, bei Schlafapnoe nachts ein Atemtherapiegerät in Kombination mit einer Atemmaske zu benutzen, wobei man hier zwischen einer Nasen- und Vollgesichtsmaske unterscheidet. Durch die Maskenbeatmung entsteht ein Überdruck, der die Atemwege während des Schlafs offenhält – Atempausen und Schnarchen lassen sich so vermeiden. Solch eine Atemmaske wird im Schlaflabor individuell angepasst. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaSekundenschlaf (Mikroschlaf)
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