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Schlafwandeln (Somnambulismus)UrsachenStand: 8. April 2009Autor: Onmeda-Redaktion Über die Ursachen des Schlafwandelns ist man sich bis heute nicht sicher. Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine familiäre Vorbelastung eine Rolle spielt, Schlafwandeln also vererbt werden kann. Aber auch Belastungen, Stress und Ähnliches können auslösende Faktoren sein. Zum Teil wird das Schlafwandeln auch als Aufwachstörung bezeichnet, da das Gehirn beim Schlafwandeln zum Teil zwar wach ist, aber zum Teil auch noch schläft. Es wird vermutet, dass nach einem äußerlichen oder innerlichen Weckreiz Betroffene nicht richtig wach werden. Die Folge sind zum Teil komplexe Handlungen, an die später keine Erinnerung mehr vorliegt. Erklärungen dafür, dass das Aufwachen nicht vollständig erfolgt, gibt es bislang kaum. Zu Schlafwandeln kommt es nicht während der REM-Phase, sondern aus dem normalen Schlaf (Non-REM-Schlafphase 2) oder dem Tiefschlaf (Non-REM-Schlafphase 3) heraus. Einflüsse, die den Schlaf vertiefen, können daher Schlafwandeln hervorrufen. Zu solchen Faktoren zählen zum Beispiel:
VerwechslungsgefahrNicht immer handelt es sich bei dem, was für Schlafwandeln gehalten wird, auch tatsächlich um Schlafwandeln. So treten zum Beispiel bestimmte Formen der Epilepsie vor allem nachts auf. Solche Anfälle können mit Schlafwandeln verwechselt werden. Vor allem bei älteren Männern kann eine Verhaltensstörung des REM-Schlafs vorliegen, bei denen sie die Trauminhalte ausleben, zum Teil aggressiv werden und um sich schlagen, ohne dass sie dabei die Umgebung wahrnehmen (Schenck-Syndrom). Hierbei kann es sogar zu Verletzungen kommen. Im Unterschied zum "echten" Schlafwandeln, können sich Betroffene jedoch meist sehr detailliert an den Traum erinnern. Von Schlafwandeln spricht man auch nicht bei:
Um sicherzugehen, dass es sich beim vermeintlichen Schlafwandeln nicht doch um eine andere Erkrankung handelt, sollten Betroffene mögliche Ursachen deshalb ärztlich abklären lassen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaSchlafwandeln
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