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Rund ums Schlafen

(Stand: 21. Oktober 2008)

Allgemeines

Schlafstörungen treten häufig vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken und zu Müdigkeit, Leistungs- und Konzentrationsminderung oder anderen körperlichen Beschwerden führen. Dies ist häufig der Beginn eines großen Leidensdrucks.

Eine Schlafstörung kann Symptom für verschiedene Erkrankungen sein, wie beispielsweise Depressionen, Narkolepsie (Schlafsucht) und andere.

Definition

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Schlafstörungen, die sich aber grob in vier Gruppen einteilen lassen:

  • Einschlafstörungen / Durchschlafstörungen
  • Übermäßige Tagesmüdigkeit
  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Schlafgebundene Störungen (Parasomnie)

Einschlafstörungen / Durchschlafstörungen

Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen, die auch unter dem Begriff Insomnie zusammengefasst werden, sind die häufigsten Störungen des Schlafs. Einschlafstörungen liegen vor, wenn mehr als eine halbe Stunde bis zum Einschlafen vergeht. Von Durchschlafstörungen spricht man, wenn nach einem nächtlichen Aufwachen mehr als eine halbe Stunde vergeht, bis der Betroffene wieder einschlafen kann.

Primäre Insomnien

Primäre Insomnien beruhen in der Regel auf erlernten falschen Schlafmustern. Anzeichen kann eine übertriebene Anstrengung beim Einschlafen sein. Auch wer in anderer Umgebung als der gewohnten besser schläft, leidet möglicherweise an primärer Insomnie.

Sekundäre Insomnien

Sekundäre Insomnien haben organische, neurologische oder psychologische Ursachen. Auch der Missbrauch von Medikamenten oder Drogen sowie übermäßiger Kaffee- oder Alkoholkonsum können eine sekundäre Insomnie zur Folge haben.

Organische Ursachen für sekundäre Insomnien können sein:

Psychologische Ursachen können sein:

Übermäßige Tagesmüdigkeit

Bei übermäßiger Tagesmüdigkeit haben die Betroffenen in der Regel keine Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen. Sie leiden jedoch trotz ausreichender Schlafdauer unter einem vermehrten Schlafdrang am Tag.

Als mögliche Ursache für übermäßige Tagesmüdigkeit kommt eine Störung der Atmung im Schlaf (insbesondere Schlafapnoe) in Frage. Diese Form der Schlafstörung sollte daher ärztlich abgeklärt werden.

Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus

In diese Gruppe fallen alle Störungen, bei denen der biologische Schlaf-Wach-Rhythmus, zum Beispiel nach Fernflügen (Jetlag) oder bei Nacht- und Schichtarbeitern, gestört ist.

Schlafgebundene Störungen (Parasomnie)

Unter schlafgebundenen Störungen oder Parasomnien versteht man Störungen wie Schlafwandeln, nächtliches Aufschrecken, Zähneknirschen oder Albträume.

Um langfristige Probleme zu vermeiden, sollten Parasomnien vom Arzt abgeklärt werden.

Weiterlesen: Schlafstörungen: Ursachen von Schlafstörungen

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