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Schlafapnoe (Schlafapnoesyndrom)

Stand: 11. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein schlafender Mann

Setzt die Atmung nachts im Schlaf immer wieder aus, spricht man von Schlafapnoe beziehungsweise dem Schlafapnoesyndrom (griech. A-Pnoe = ohne Atem).

Ursache für Schlafapnoe können eine Obstruktion (Einengung) der oberen Luftwege oder eine Störung des Atemantriebs sein. Aber auch andere Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinsuffizienz können das Schlafapnoesyndrom auslösen.

Liegt eine Schlafapnoe vor, gehört oft ein lautes, unregelmäßiges Schnarchen mit Atempausen zu den Symptomen. Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen am Tag können generell auf Schlafstörungen zurückzuführen sein, so auch auf das Schlafapnoesyndrom.

In den meisten Fällen helfen zur Linderung der Schlafapnoe bereits Maßnahmen wie der Verzicht auf Alkohol (v.a. abends), regelmäßige Schlafzeiten und das Schlafen in Seitenlage. Bei übergewichtigen Patienten ist es sinnvoll, das Gewicht zu reduzieren. Ist die Schlafapnoe auf Nasenpolypen beziehungsweise vergrößerten Rachenmandeln zurückzuführen, hilft eine operative Korrektur im Nasen-Rachenraum.

Sind diese Maßnahmen erfolglos, kann eine Atemmaske, die während des Schlafs die Atemwege durch leichten Überdruck offen halten, der Schlafapnoe und dem damit verbundenen Schnarchen entgegen wirken.

Weiterlesen: Schlafapnoe: Definition

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