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Jetlag

Stand: 16. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Reist man über mehrere Zeitzonen, zum Beispiel bei einer Flugreise in die USA, kann es zum Jetlag kommen. Darunter versteht man eine Beeinträchtigung der Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit, welche mit einer Störung des sogenannten zirkadianen Rhythmus verbunden ist.

Man sieht eine Frau auf einem Kopfkissen.
Ein Jetlag kann Schlafprobleme bereiten.

Der zirkadiane Rhythmus spielt zum Beispiel beim Schlaf-Wach-Rhythmus eine zentrale Rolle. Ein Jetlag tritt insbesondere nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen hinweg auf. Eine milde Form des Jetlags tritt regelmäßig zweimal im Jahr auf, wenn im April die Sommerzeit beginnt und im Oktober endet und damit die Uhr eine Stunde vor- beziehungsweise zurückgestellt wird. Ein Jetlag kann aber beispielsweise auch im Rahmen von Schicht- beziehungsweise Nachtarbeit vorkommen. Typische Jetlag-Symptome sind Schlafprobleme und Müdigkeit. Bis der Körper einen Jetlag überwunden hat, können mehrere Tage vergehen.

Der Begriff Jetlag setzt sich aus den englischen Begriffen jet (= Düsenflugzeug) und lag (= Zeitdifferenz) zusammen.

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