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Stand: 14. März 2013Autor: Onmeda-Redaktion
Wenn die Natur im Frühjahr zu Höchstleistungen auffährt, machen viele Menschen schlapp: Kaum hat man sich vom Winter erholt, hält bereits die Frühjahrsmüdigkeit Einzug. Etwa 54 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen fühlen sich zwischen März und Mai von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen.
Die Frühjahrsmüdigkeit kann sich durch ganz verschiedene Symptome äußern – angefangen von der typischen Müdigkeit und einem ausgeprägtem Schlafbedürfnis bis hin zu Wetterfühligkeit, Abgeschlagenheit, Schwindel, Kreislaufproblemen und Gereiztheit. Welche Ursachen genau hinter der Frühjahrsmüdigkeit stecken, haben Forscher noch nicht gänzlich klären können.
Eine wichtige Rolle bei der Frühjahrsmüdigkeit spielt in jedem Fall die Wetterumstellung: Mit den ersten wärmeren Tagen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt ab, man fühlt sich müde und schwach. Nach den vielen dunklen Wintertagen sind die Reserven des Körpers aufgebraucht – der Organismus gewöhnt sich jedoch erst langsam an die Umstellung von der dunklen zur hellen Jahreszeit: Es dauert etwa einen Monat, bis sich der Körper an die neuen Temperaturen gewöhnt hat. Das liegt wohl vor allem an hormonellen Umstellungen. Das zunehmende Tageslicht im Frühjahr aktiviert die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin, während gleichzeitig das für den Schlaf zuständige Hormon Melatonin noch reichlich aktiv ist. Die Wechselwirkung dieser beiden Stoffe macht den Körper müde.
Darüber hinaus wirkt die schwere Winterkost noch nach. Viele Menschen essen im Winter zu wenig frisches Obst und Gemüse – dem Körper fehlen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.
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