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Forenexperte: Dr. Tomas Jelinek
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Autor: Onmeda-Redaktion
Der Druck in zehn Metern Wassertiefe ist doppelt so groß wie an der Oberfläche. Das bedeutet beim Tauchen mit einem Atemgerät, dass sich in einem Atemzug doppelt so viele Luftmoleküle befinden wie an der Wasseroberfläche.
In 20 Metern Wassertiefe sind es dreimal und in 30 Metern sogar viermal so viele. Dies bedeutet eine erhebliche Erhöhung des Atemwiderstands. Weiterhin wird trockene Luft aus der Flasche eingeatmet. Diese Luft wird mit einem 100-prozentigen relativen Wassergehalt ausgeatmet. Daher muss bei jedem Atemzug Wasser aus dem Körper in Wasserdampf umgewandelt werden.
Außerdem verliert der Körper in der Regel trotz Schutzkleidung fortwährend Wärmeenergie an das Wasser. Beim Schwimmen – besonders gegen eine Strömung – wird ebenfalls Energie verbraucht.
Aus diesen Gründen kann ein Taucher schnell in einen Erschöpfungszustand geraten, der einen Abbruch des Tauchgangs erforderlich machen kann.
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