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Rund um die Hautkrebs- Früherkennung

Melanom (schwarzer Hautkrebs)

Melanom-Typen

Stand: 17. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Melanom (schwarzer Hautkrebs) tritt in vier verschiedenen Melanom-Typen auf, die sich in ihrem Aussehen unterscheiden:

  • Oberflächlich (= superfiziell) spreitendes Melanom (SSM): Dieses Melanom ist mit 65 bis 70 Prozent der häufigste Typ. Es wächst über längere Zeit nur an der Oberfläche der Haut und bildet flache, unregelmäßig geformte Herde, die unterschiedlich gefärbt sind: schwarz, grau, blau, braun bis weiß. Manchmal wandelt sich ein superfiziell spreitendes Melanom erst nach Jahren in eine knotige Form um, weist dann unter Umständen einen leichten Randwall auf und neigt dazu, in die Höhe zu wachsen.
  • Knotiges (= noduläres) Melanom: Ein solches malignes Melanom macht etwa 20 Prozent aller Melanom-Typen aus. Ein noduläres Melanom wölbt sich halbkugelig über die Hautoberfläche hinaus und ist graubraun bis rötlich-blauschwarz. Da das noduläre Melanom rasch in senkrechter Richtung wächst, ist seine Prognose besonders schlecht.
  • Lentigo-Maligna-Melanom: Diese Form von Melanom hat eine Häufigkeit von 10 Prozent. Besonders ältere Menschen weisen Lentigo-Maligna-Melanome im Gesicht auf. Die zunächst flachen, später knotigen Herde sind unregelmäßig und unscharf begrenzt. Die Farbe ist braun, gelegentlich mit schwarzer Fleckung.
  • Akrolentiginöses Melanom: Mit 5 Prozent ist dieser Melanom-Typ in Europa nicht so häufig. Er findet sich an den Hand- und Fußflächen und im Nagelbereich. Im Frühstadium bildet das akrolentiginöse Melanom braune bis braunschwarze Flecken, die später zum Nässen und Bluten neigen.

Je nach ethnischer Herkunft überwiegen verschiedene Melanom-Typen: Bei dunkelhäutigen Menschen und Asiaten tritt schwarzer Hautkrebs am häufigsten als akrolentiginöses und als knotiges Melanom auf.

Neben den vier klassischen Melanom-Typen gibt es einen weiteren, als amelanotisches Melanom bezeichneten Typ, der sehr selten ist. Das amelanotische Melanom ist nicht gefärbt und daher besonders schwer zu erkennen.

Weiterlesen: Melanom (schwarzer Hautkrebs): Ursachen

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