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Ozonbelastung

Ozonschicht

Stand: 25. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Große Ozonmengen natürlichen Ursprungs befinden sich in 11 bis 50 Kilometer Entfernung über der Erde, also in der Stratosphäre. Dort wirkt das Ozon als Filter für die kurzwellige UV-Strahlung der Sonne.

Während die langwelligen UV-A-Strahlen bis an die Erdoberfläche gelangen und die extrem kurzwellige UV-C-Strahlung der Sonne bereits in den oberen Schichten der Atmosphäre (Stratosphäre) ausgefiltert wird, schirmt die Ozonschicht etwa 90 Prozent der UV-B-Strahlen ab. UV-B-Strahlung schädigt das Erbgut in den Zellen oberer Hautschichten von Lebewesen. Ohne die schützende Ozonschicht würde ein Großteil der energiereichen UV-B-Strahlen die Erdoberfläche erreichen und das Risiko von Haut- und Augenschäden steigen.

Verantwortlich für die Entstehung des Ozons in der Stratosphäre ist die UV-C Strahlung. Sie vermag die chemische Bindung zwischen den beiden Atomen des Luftsauerstoffs (O2) zu spalten, sodass zwei einzelne Sauerstoffatome (atomarer Sauerstoff) entstehen. Diese einzelnen Sauerstoffatome sind chemisch hochreaktiv und verbinden sich rasch mit einem Molekül Luftsauerstoff (O2) zu Ozon (O3).

Die Stoffgruppe der Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) gefährdet die Ozonschicht. Es handelt sich dabei um organische Verbindungen, wie sie als Treibgase in Spraydosen, Feuerlöschmitteln und in Kühlschränken als Kältemittel verwendet werden beziehungsweise wurden.

Treibgase steigen in die Ozonschicht auf und werden dort von UV-Strahlung gespalten. Dabei entstehen Chloratome (Cl), die den Ozonmolekülen ein Sauerstoffatom entreißen, sodass wieder der normale Luftsauerstoff (O2) entsteht. Auf diese Weise können Chloratome viele Ozonmoleküle zerstören und die Ozonschicht mit der Zeit stark belasten (Ozonloch).

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