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Ozonbelastung

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Ozonschicht

(Stand: 25. Juni 2007)

Große Ozonmengen natürlichen Ursprungs befinden sich in 15 bis 50 km Höhe über der Erde, also in der Stratosphäre und der unteren Mesosphäre. Dort wirkt das Ozon als Filter für die kurzwellige UV-Strahlung der Sonne.

Während die langwelligen UV-A-Strahlen bis an die Erdoberfläche gelangen und die extrem kurzwellige UV-C-Strahlung der Sonne bereits in den oberen Schichten der Atmosphäre (obere Stratosphäre bis untere Mesosphäre) durch den dort vorhandenen Sauerstoff absorbiert wird, schirmt die Ozonschicht über 95 Prozent der UV-B-Strahlen ab. UV-B-Strahlung schädigt das Erbgut in den Zellen oberer Hautschichten von Lebewesen. Ohne die schützende Ozonschicht würde ein Großteil der energiereichen UV-B-Strahlen die Erdoberfläche erreichen.

Verantwortlich für die Entstehung des Ozons in der Stratosphäre bzw. der unteren Mesosphäre ist die UV-C Strahlung. Sie vermag die chemische Bindung zwischen den beiden Atomen des Luftsauerstoffs (O2) zu spalten, sodass zwei einzelne Sauerstoffatome (atomarer Sauerstoff) entstehen. Diese einzelnen Sauerstoffatome sind chemisch hochreaktiv und verbinden sich rasch mit einem Molekül Luftsauerstoff (O2) zu Ozon (O3).

Die Stoffgruppe der Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) gefährdet die Ozonschicht. Es handelt sich dabei um organische Verbindungen, wie sie als Treibgase in Spraydosen, Feuerlöschmitteln und in Kühlschränken als Kältemittel verwendet werden bzw. wurden. Ein FCKW ist beispielsweise das Dichlorfluormethan (Frigen), das bis vor einigen Jahren zu mehreren Tausend Tonnen jährlich allein in Deutschland verbraucht wurde.

Treibgase steigen in die Ozonschicht auf und werden dort von UV-Strahlung gespalten. Dabei entstehen Chloratome (Cl), die den Ozonmolekülen ein Sauerstoffatom entreißen, sodass wieder der normale Luftsauerstoff (O2) entsteht. Auf diese Weise können Chloratome viele Ozonmoleküle zerstören und die Ozonschicht mit der Zeit stark belasten (Ozonloch).

Weiterlesen: Achtung Ozon: Ozon in Bodennähe

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