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Forenexperte: Dr. Tomas Jelinek
Forum Reisemedizin
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Stand: 25. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Insgesamt sind die Ozonwerte im Deutschland im Lauf der vergangenen Jahre deutlich gesunken. Doch bei intensiver Sonneneinstrahlung an warmen Hochsommertagen steigen die Schadstoffkonzentrationen in Bodennähe an und können der Gesundheit schaden.
Als starkes Oxidationsmittel schädigt Ozon alle Organismen. Beim Menschen gelangt es mit der Atemluft in die Lunge und reizt dort die Schleimhäute. Wie stark die Substanz dem Körper zusetzt, hängt von der Konzentration und Dauer der Ozonbelastung ab. Die Ozonkonzentrationen in Innenräumen liegen deutlich niedriger als die Luftwerte im Freien.
Unter körperlicher Belastung gelangt mehr Luft in die Lunge und damit mehr Ozon in die Atemwege. Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen wie Tränen- und Hustenreiz und vermehrte Asthmaanfälle sind typische Beschwerden bei einer über Stunden anhaltenden Belastung von 200 µg Ozon pro Quadratmeter Luft. Ozonempfindliche Menschen reagieren jedoch bereits bei einer geringeren Konzentration mit entsprechenden Symptomen. Höhere Belastungen beeinträchtigen die Lungenfunktion und reduzieren auf diese Weise die körperliche Leistungsfähigkeit.
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