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Forenexpertin: Bettina Flörchinger
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Höhenkrankheit (Bergkrankheit)TherapieStand: 17. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion Bei ersten Anzeichen der Höhenkrankheit (Bergkrankheit) wie Unwohlsein, leichten Kopfschmerzen und Übelkeit sollten Betroffene als erste Therapie-Maßnahme den Aufstieg abbrechen oder zum nächsten Rastplatz absteigen, um die Symptome abklingen zu lassen. Klingen die Beschwerden nach einer Nacht Pause ab, können Betroffene eventuell einen sehr langsamen weiteren Aufstieg vornehmen. Andernfalls ist ein zügiger Abstieg auf Höhen unter 2.500 Metern zu empfehlen. Auf keinen Fall sollten Betroffene erste Warnzeichen ignorieren oder mithilfe von Medikamenten behandeln, um den Aufstieg fortzusetzen. Ist die Erkrankung bereits fortgeschritten, sodass Beschwerden wie schwere Kopfschmerzen, starker Leistungsabfall, Erbrechen oder Herzjagen auftreten, ist ein weiterer Aufstieg lebensgefährlich. Nur der sofortige Abstieg in tiefere Lagen – auch nachts – kann Abhilfe schaffen. Keinesfalls sollten Betroffene länger als nötig in der Höhe ausharren. Treten Alarmsymptome wie Bewusstlosigkeit, Verwirrung, starker Husten, Bewegungsstörungen oder rasselnde Atmung auf, besteht akute Lebensgefahr. In diesem Fall muss die Person so rasch wie möglich aus der Höhe transportiert werden. Der Betroffene sollte sofort mit Sauerstoff beatmet und gegebenenfalls in einem speziellen Überdrucksack (hyperbare Kammer) untergebracht werden. Ist ein Transport durch Träger nicht möglich, zum Beispiel aufgrund der Wetterlage, muss fremde Hilfe alarmiert werden. Als medikamentöse Therapie ist der Wirkstoff Dexamethason bei schwerer akuter Höhenkrankheit und beginnendem Höhenhirnödem das Mittel erster Wahl. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaHöhenkrankheit
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