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Forenexperte: Dr. Tomas Jelinek
Forum Reisemedizin
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Stand: 17. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Bei der Höhenkrankheit (Bergkrankheit) können die ersten Symptome ab einer Höhe von etwa 2.500 bis 3.000 Metern auftreten. Je weiter man in noch höhere Lagen aufsteigt, desto mehr verstärken sich die Beschwerden.
Die Höhenkrankheit tritt zunächst in einer leichteren Form auf (akute leichte Höhenkrankheit, AMS = acute mountain sickness), sie kann aber im weiteren Verlauf in schwere, lebensbedrohliche Formen mit Wasseransammlung in der Lunge (Höhenlungenödem, HAPE = high altitude pulmonary edema) oder einer Schwellung des Gehirns (Höhenhirnödem, HACE = high altitude cerebral edema) übergehen.
Die leichte Form der akuten Höhenkrankheit ruft folgende Symptome hervor:
Diese Form der Höhenkrankheit tritt vor allem in Höhen zwischen 2.500 und 6.000 Metern auf. Kopfschmerzen allein deuten noch nicht auf eine Höhenkrankheit hin – sie können auch als Folge von starkem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen auftreten (sog. Höhenkopfschmerz). Liegen jedoch Kopfschmerzen als Leitsymptom und ein oder zwei weitere Symptome vor, deutet dies auf die akute Höhenkrankheit hin.
Ignoriert man die Symptome der Höhenkrankheit, können die Folgen lebensbedrohlich sein. Die Beschwerden verstärken sich immer weiter, wenn der Betroffene die Höhe nicht verlässt und entsprechend behandelt wird. Hirn- oder Lungenödeme können die Folge sein.
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