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Fußpilz (Tinea pedis)

Fußpilz: Verlauf

Stand: 12. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Fußpilz (Tinea pedis) heilt – wie der manchmal zusätzlich entstehende Nagelpilz – nicht von alleine, nimmt also ohne Behandlung einen chronischen Verlauf.

Komplikationen

Fußpilz (Tinea pedis) kann in seinem Verlauf mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein. So können die ursächlichen Pilze beispielsweise, wenn das Nagelbett der Zehen verletzt ist, zusätzlich einen Nagelpilz (Onychomykose) auslösen.

Häufige Komplikationen bei Fußpilz sind die zusätzliche Infektion (Superinfektion) der betroffenen Hautbereiche mit Bakterien und die Ausbildung einer Wundrose (Erysipel). Der Grund: Die verletzte Haut der vom Fußpilz befallenen Stellen bietet Bakterien eine Eintrittspforte. Kommt es zu einer Infektion mit A-Streptokokken, kann sich eine Wundrose entwickeln – also eine bakterielle Entzündung der Haut mit flammenförmigen, scharf begrenzten Rötungen, in deren Verlauf die Haut anschwellen kann und ein Spannungsgefühl, Schmerzen sowie Fieber möglich sind.

Auch im Verlauf der Fußpilz-Behandlung können Komplikationen entstehen: Kommen gegen die Tinea pedis Antipilzmittel (sog. Antimykotika) zum Einsatz, treten gelegentlich Unverträglichkeitsreaktionen auf, zum Beispiel ein sogenanntes Kontaktekzem.

Weiterlesen: Fußpilz: Vorbeugen

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