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Forenexperte: Dr. Tomas Jelinek
Forum Reisemedizin
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Stand: 30. Oktober 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Wie hoch die Strahlenbelastung beim Flug ist, hängt vor allem von folgenden Faktoren ab:
Die Erde ist permanent der Strahlung von atomaren Teilchen aus dem Kosmos beziehungsweise von der Sonne ausgesetzt (sog. kosmische Strahlung). Dringen diese Teilchen in die Erdatmosphäre ein, reagieren sie mit Teilen der Lufthülle, sodass neue atomare Teilchen entstehen. Die Gesamtheit dieser Teilchen wird als Höhenstrahlung bezeichnet. Die Höhenstrahlung wird in Richtung Erdoberfläche schwächer. Daher hängt das Ausmaß der Strahlung unter anderem von der Flughöhe ab.
Das Magnetfeld der Erde lenkt die kosmische Strahlung, sodass die Strahlenexposition in manchen Regionen viel geringer ist als in anderen. Am besten vor der Strahlung geschützt ist der Äquator, während über den geomagnetischen Polen die Schutzwirkung am geringsten ist.
Ein Teil der kosmischen Strahlung wird von den so genannten Sonnenwinden abgelenkt. Diese sind Ströme geladener Teilchen, welche von der Sonne ausgehen. Die Aktivität der Sonnenwinde verändert sich in einem Zyklus von etwa elf Jahren. Je höher die Sonnenaktivität ist, desto geringer ist in der Regel auch die Höhenstrahlung, da mehr geladene Teilchen von den Sonnenwinden abgelenkt werden.
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