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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Gehirnjogging & Co.
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Stand: 16. April 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Zur Wirkung von Gehirnjogging oder Gedächtnistraining gibt es verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen, die zum Teil Gegensätzliches behaupten. Viele Studien bestätigen jedoch, dass sich mit Gehirnjogging das Gehirn trainieren lässt. Genaugenommen trainiert es vor allem die Fähigkeiten von Geist und Gedächtnis. Im Alltagstrott schleift sich rasch eine Handlungsroutine ein, an die sich das Gehirn "gewöhnt". Diese einseitigen Anforderungen können dazu führen, dass andere Hirnfunktionen sozusagen verkümmern und Gedächtnisleistungen nachlassen. Dazu kommt, dass im Rahmen natürlicher Alterungsprozesse die Zahl der Gehirnzellen allmählich abnimmt. Mit Gehirnjogging lässt sich dieser Abbau verlangsamen und die geistige Fitness länger erhalten.
So führt beispielsweise tägliches, 15-minütiges Lesen von Spiegelschrift dazu, dass sich im Gehirn mehr graue Substanz und damit auch mehr Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen (Neuronen) bilden. Das Hirn wird dadurch leistungsfähiger. Graue Substanz findet man in den Rindenregionen des Gehirns, sie besteht hauptsächlich aus Nervenzellen. Und die Menge der grauen Zellen scheint mit der Intelligenz in Zusammenhang zu stehen.
Fluide und kristalline Intelligenz
Ein wichtiger Faktor für das Lernen und viele kognitive Bereiche ist zudem die sogenannte fluide Intelligenz. Sie ist ein Maß dafür, wie gut man mit unbekannten Situationen zurechtkommt und neue Problemfälle lösen kann. Ihr steht die sogenannte kristalline Intelligenz entgegen, welche den Gebrauch von Erfahrung, Fertigkeiten und Wissen beschreibt. Lange Zeit nahm man an, dass fluide Intelligenz angeboren ist. Einer neueren Untersuchung zufolge ist dies jedoch nicht richtig. Vielmehr lässt sich die fluide Intelligenz – und damit auch die Denkleistung – laut der Studie mit Trainingsübungen nachweislich aktiv verbessern. Dabei wurde umso mehr Verbesserung erreicht, je mehr trainiert wurde.
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