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Das Gedächtnis – Erinnern und VergessenStand: 16. April 2009Autor: Onmeda-Redaktion Egal, ob wir uns an den ersten Kuss in unserer Jugend erinnern oder an das gerade vergangene Gespräch mit dem Chef: Ohne Gedächtnis wären wir aufgeschmissen. Wie belastend ein beeinträchtigtes Gedächtnis sein kann, wird am Beispiel von Menschen mit Demenz eindrucksvoll deutlich: Zuerst wird das Kurzzeitgedächtnis bei einer Demenz in Mitleidenschaft gezogen, erst in späten Krankheitsstadien verblasst die Erinnerung an Vertrautes und früher Erlerntes. Diese Phase kann vor allem für Angehörige sehr bedrückend sein, da der Erkrankte Familienmitglieder, gute Freunde und andere ihm vertraute Personen nicht mehr erkennt. Auch Orte, die der Person viel bedeut haben und mit denen er Emotionen und für ihn wichtige Eindrücke verbindet, weichen aus dem Gedächtnis. Ob eine aufgenommene Information im Gedächtnis gespeichert wird oder ob die Daten wieder verloren gehen, hängt von einem komplexen Prozess ab. Sämtliche Informationen, die täglich aufgenommen werden, werden vor dem Speichern unbewusst sortiert, zusammengefasst, bewertet und auch mit Emotionen verknüpft. An diesem Vorgang sind verschiedene Hirnareale beteiligt. Letztlich legt das Gehirn die Informationen im Gedächtnis ab. Das Gedächtnis lässt sich in ein Kurzzeitgedächtnis und ein Langzeitgedächtnis unterscheiden. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaDas Gedächtnis – Erinnern und VergessenDas könnte Sie auch interessieren
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